Entdecken Sie die Häuser

So vielseitig wie Ihre Ansprüche. Strohballenhäuser können alles, was herkömmliche Häuser auch können, aber mit dem Plus an Umwelt- und Lebensqualität.

Unsere Häuser

Natürliche Baustoffe

Die Gebäude können in Strohballenbauweise mit Flachdach (Gründach extensiv/intensiv oder auch als Sumpfpflanzendach) oder Sparrendach errichtet werden, das heißt als Holzständerbauweise gedämmt mit Kleinballen aus Stroh oder als lasttragender Strohballenbau mit Großballen. Weitere Dachformen sind möglich, sollten aber aus Kostengründen vermieden werden. Bei Stahl, Stahlbeton, Beton und Bauchemie gilt: Weniger ist mehr. Ein vollständiger Verzicht ist der Idealfall. Fenster sollten aus Holz sein. Dies gilt auch für alle Türen. Der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen ist zu bevorzugen. Vor Baubeginn werden sowohl der Entwurfsprozess als auch die Werkplanung mit der Bauherrenschaft abgestimmt.

1 – Natürliche Ressourcen

Stroh und Lehm

Stroh ist ein nachwachsender Rohstoff und als solcher ein idealer Baustoff. Seit Menschen sesshaft sind, wird er verwendet. Stroh bleibt auf dem Feld stehen, wenn die Ernte eingebracht ist. Dann werden mit einer Ballenpresse Strohballen in unterschiedlichen Größen hergestellt. Wie Stroh verbaut werden soll, ist seit 2014 von Fachleuten und Mitgliedern des Fachverbandes Strohballenbau e.V. (FASBA) in der Strohbaurichtlinie (Download) festgelegt.

2 – Natur Pur

Raus aus der Großstadt und rein in die Wiesen und Wälder

Natürlich leben in einem natürlichen Umfeld bietet beste Lebensqualität für Alt und Jung, Groß und Klein. Verbunden mit einem funktionierenden öffentlichen Nahverkehr, Carsharing und schneller Internetanbindung, ist das moderne Landleben eine attraktive Alternative zur Stadt.

3 – Nachhaltig bauen

Ein Haus aus Stroh und Lehm ist langlebig und schont die Umwelt

Ziel einer Strohballensiedlung ist das Verwenden von Baustoffen, die mit wenig Primärenergiebedarf hergestellt werden können. Außerdem werden Baustoffe oder Baumaterialien genutzt, die einen hohen Anteil an Recycelfähigkeit haben. Weniger Primärenergiebedarf bedeutet weniger CO2: Erreicht wird dieses Ziel mit Baustoffen, die bei ihrer Herstellung möglichst wenig Primärenergie verbrauchen.

4 – Gemeinsam leben

Mit der Siedlung wollen wir Menschen zusammenbringen

Unser Siedlungskonzept ist mehr als die Ansammlung individueller Häuser. Wir bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Rahmen, um bestimmte Aufgaben oder einen Teil ihrer Freizeit gemeinsam zu leben. Warum zum Beispiel nicht die Kinder- oder Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag gemeinsam organisieren oder die Kompetenzen jedes Einzelnen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe nutzen. Den Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner sind keine Grenzen gesetzt.

Bereit?

Sind Sie bereit für das Leben im Stroh?

Wenn Sie ein Haus in Strohballenbauweise errichten, eine Bauherrengemeinschaft für eine Strohballensiedlung gründen oder als Kommune ein nachhaltiges Bebauungsgebiet erschließen wollen – wenden Sie sich an Valérie Madoka Naito als beratende Architektin und Projektsteuerin.